Platelet Rich Plasma (PRP)

Die Behandlung durch PRP existiert bereits seit geraumer Zeit.
Schon 2009 wurden die ersten Verfahren zur Behandlung mit körpereigenem Plasma (PRP) in den USA zugelassen. Durch die Anwendung bei Muskelverletzungen oder in der Orthopädie bei Spitzensportlern und Athleten weckte die Behandlungsmethode zwischenzeitlich großes Interesse in der Öffentlichkeit.

Die Therapie mit PRP gewinnt aber auch im kosmetischen Bereich immer mehr an Bedeutung. Geringer Zeitaufwand und gleichzeitig hohe Verträglichkeit machen diese Behandlungsmethode besonders praktikabel. Da das Injektionsmaterial aus dem eigenen Blut gewonnen wird und keine körperfremden Stoffe enthält, können allergische Reaktionen und Unverträglichkeit im Regelfall ausgeschlossen werden.

Das Verfahren:
Nach einer Eigenblutentnahme wird durch eine Zentrifuge das hochwirksame Platelet Rich Plasma (PRP), welches die für die Behandlung so wichtigen Thrombozyten enthält, für jeden Patienten individuell extrahiert. Im angereicherten Blutplasma befinden sich körpereigene Wachstumsfaktoren, die die Produktion von zellerneuernden Stoffen, wie z.B. Kollagen und Hyaluronsäure, anregen. Dieser Vorgang ist auch bei einem natürlichen Wundheilungsprozess beobachtbar. Das körpereigene Blutkonzentrat kann sowohl injiziert als auch äußerlich aufgetragen werden, je nach Anwendungszweck.

Die Behandlung mit PRP lässt sich auch gut kombinieren mit anderen Behandlungsmethoden, wie z.B. Micro-Needling, Botulinum Toxin und anderen.

Anwendungsgebiete:

  • Verbesserung der allgemeinen Hautqualität (Festigkeit, Elastizität)
  • Faltenbekämpfung
  • Anregung des Haarwachstums bei erblich bedingtem Haarausfall
  • Aknenarben
  • Schwangerschaftsstreifen
  • Chronische Wundbehandlung