Botulinum Toxin (Botox)

Bereits seit den 1980er Jahren wird Botulinum Toxin, welches im Volksmund auch oft als Botox bezeichnet wird, zu medizinischen Zwecken eingesetzt, beispielsweise zur Behandlung von neurologischen Krankheiten wie etwa Dystonie.

Der faltenglättende Effekt von Botulinum Toxin A fand 1992 erstmalig Anwendung in der ästhetischen Chirurgie. In geringen Dosen wird ein Nervengift gezielt in die zu behandelnde Stelle gespritzt, um den darunterliegenden Muskel für eine bestimmte Periode zu deaktivieren. Dadurch werden bestimmte Gesichtsmuskeln passiv gestellt und durch Mimik bedingte Falten wie etwa Zornesfalten, Stirnfalten, tiefe Nasenlippenfalten, sogenannte Marionettenmundfalten und Krähenfüße für die Behandlungsdauer reduziert oder verschwinden ganz.

Bis heute haben sich durch Forschung viele weitere Anwendungsbereiche der Botox Behandlung erschlossen.

Eine weitere gefragte Behandlungsmöglichkeit ist beispielsweise die Verhinderung von Schweißbildung. In die betroffene Stelle wird Botulinum Toxin A gespritzt um die Schweißdrüsen temporär zu deaktivieren. Somit lässt sich sowohl Schweißbildung als auch Schweißgeruch weitesgehend vermeiden. Auch hohe Schweißbildung an den Händen oder an anderen Körperstellen können mit dieser Methode behandelt werden.
In unserer Hautarztpraxis wird Botulinum Toxin seit 2003 angewendet.
Anwendungsgebiete:

Kosmetische Anwendung:

  • Hyperhidrose / Übermäßige Schweißbildung (an verschiedenen Körperstellen)
  • zur Behandlung mimisch bedingter Falten